Die Herausforderung
stadt.werk ist eine Digitalmanufaktur, die „nervige analoge Prozesse in geschmeidige digitale Prozesse“ verwandelt. Dazu bietet das Unternehmen unter anderem die Softwarelösung desk.box auf der Basis von Alfresco von Hyland an. Diese ermöglicht Kunden eine effiziente Bürokommunikation in nur einer einzigen Anwendung. stadt.werk ist ein Tochterunternehmen des Landwirtschaftlichen Buchführungsverbands (LBV), einer Buchführungs- und Steuerberatungsgesellschaft mit rund 13.500 Mitgliedern aus Gartenbau sowie Land- und Forstwirtschaft in vier Bundesländern. stadt.werk aus Kiel verfügt über ausgeprägte Kompetenzen im Agrarsektor, fühlt sich aber auch in anderen klein- und mittelständischen Branchen, wie etwa dem Handwerk, sehr wohl.
Verordnungen lenken vom Kerngeschäft ab
Landwirte und landwirtschaftliche Betriebe müssen einer Vielzahl von Dokumentationspflichten nachkommen und haben so immer weniger Zeit für die eigentliche landwirtschaftliche Arbeit. Deshalb entwickelte stadt.werk die Bürokommunikationslösung desk.box. Die Idee: Anwender können darin sämtliche Unterlagen einfach und vor allem effizient digital ablegen und das genau so, wie es die Finanzverwaltung von den Unternehmern verlangt. „Die Bürozeit unserer Kunden ist mit all den Dokumentationspflichten gewissermaßen nach oben geschossen, unser Leistungsversprechen war und ist deshalb: Mit uns bekommen Sie Zeit zurück“, so Norbert Lorenz, Produktmanager bei stadt.werk.
Die Lösung
Alfresco als intelligente Content-Lösung bildet die Basis der desk.box-Lösung, die stadt.werk für seine Kunden entwickelt hat. „Wir haben in Alfresco alles gefunden, was wir gesucht haben und benötigen“, so Lorenz. Die zehn Entwickler bei stadt.werk setzen dabei vor allem stark auf die Modularität von Alfresco. „Ganz gleich, ob es dabei um die Content Services oder die Governance Services geht: Damit können unsere Kunden all ihre Dokumente und Belege entsprechend der GoBD archivieren und dokumentieren“, erklärt der Produktmanager.
Open Source erfreut sich großer Beliebtheit
Dank der Modularität von Alfresco konnte stadt.werk außerdem innerhalb von kürzester Zeit ein komplettes Banking-Programm in die Lösung integrieren. Mit diesem können alle Arten von Überweisungen ausgelöst werden. Dass Alfresco eine Open Source-Lösung ist, die viel Flexibilität und Raum für eigene Entwicklung lässt, war laut Lorenz für das Projekt „außerordentlich wichtig“. „Doch auch die vielen verschiedenen Schnittstellen zu anderen Lösungen, wie beispielsweise zu AWS Cloud, helfen immens“, sagt der Digitalisierungsexperte. So nutzt das Unternehmen unter anderem die Schnittstellen zum Steuerspezialisten DATEV und zu Wiking, einer landwirtschaftlichen Finanzbuchhaltung. „Alfresco ist eben nicht starr, sondern maximal flexibel, ein entscheidender Punkt für uns“, so Lorenz.
Rundum zufrieden mit Alfresco
Ermöglicht wird diese technische Geschmeidigkeit durch das Alfresco Application Development Framework (ADF), ein TypeScript-basiertes Frontend-Framework für Webapplikationen, das wiederum auf dem Angular Framework basiert. Mit dem ADF von Alfresco können Entwickler zügig und komfortabel ihr eigenes benutzerdefiniertes Frontend zu bereits bestehenden Alfresco-Diensten hinzufügen. Das können funktionsbasierte Apps sein, die sich an Unternehmensaufgaben orientieren, oder auch rollenbasierte Anwendungen, bei denen bestimmte Benutzertypen über einen eigenen Funktionssatz verfügen, der auf ihre Rolle im Unternehmen zugeschnitten ist. Letztlich sind damit auch Mashups möglich, bei denen Alfresco-Dienste mit Diensten anderer Anbieter in dieselbe App integriert werden. Also genau diejenigen Anwendungsfelder, auf die stadt.werk und seine Kunden großen Wert legen.
